Eigentlich ist das eine interessante Herangehensweise.
Wir sprechen längst nicht mehr so wie vor 50 Jahren, Sprache ist immer im Wandel, und es gab schon immer Unterschiede zwischen der Umgangssprache und dem Hochdeutschen.
So kann man es auch sehen
Donnerstag, 07 Jul 2011 um 11:02Höhö
Dienstag, 05 Jul 2011 um 16:27Momentan lese ich… 08
Dienstag, 05 Jul 2011 um 13:27Wächter der Tiefe von Lincoln Child
Als Marinearzt Peter Crane auf die Bohrinsel “Deep Storm” beordert wird, erwartet ihn eine Überraschung: Die Plattform dient als Tarnung für ein geheimes Forschungslabor. Man vermutet, am Meeresgrund auf Überreste von Atlantis gestoßen zu sein.
Plötzlich erkranken Tag für Tag Besatzungsmitglieder. Angst breitet sich aus. Haben die Krankheitsfälle etwas mit dem Fund zu tun? Die Wissenschaftler warnen, die Gier des Militärs wächst. Und keiner weiß, welche Gefahr in der Tiefe lauert.
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Nur mit diesem Klappentext hätte ich das Buch niemals gekauft, aber ich hatte eine positive Empfehlung, und ich bin froh, dass ichs genommen habe.
Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, die etwas klischeebehafteten Charaktere stören nicht, man fiebert trotzdem mit, Entscheidungen werden logisch getroffen, und sogar am Ende habe ich nichts zu meckern.
make everything ok
Montag, 04 Jul 2011 um 21:28Momentan lese ich… 07
Montag, 04 Jul 2011 um 13:43Stern ohne Himmel von Leonie Ossowski
Der Krieg liegt in den Endzügen, die Russen nähern sich jeden Tag mehr, die Menschen haben Angst, täglich kommen mehr Flüchtlinge an, und in einem Musikinternat gibt es ein paar Jungen, die in den Ruinen einen Keller voller Lebensmittel entdeckt haben. Mit niemandem wollen sie ihr Geheimnis teilen, doch dann findet ein jüdischer Junge ihr Versteck.
Was sollen sie tun? Er ist ein verängstigtes, halb verhungertes Kind, aber er ist auch ein Jude. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Hin und hergerissen zwischen ihrer nationalistischen Erziehung und Werten wie Mitgefühl und Freundschaft stehen die Teenager vor einer Entscheidung, die alles zerbrechen lässt.
Ich weiß nicht wie ich es bewerten soll, es ist einfach zu gut, die Beschreibung der Gefühle, die man alle nachvollziehen kann, man taucht regelrecht ab in die Zeit und trauert um jeden einzelnen Verlust. Und ich persönlich kann den Jungen nicht hassen, der nur seiner Erziehung folgt und nicht glauben will, dass ihn die Erwachsenen nur belogen haben.
Momentan lese ich… 06
Montag, 04 Jul 2011 um 12:45Ich hinke etwas hinterher mit meiner Leseliste, denn ich lese zwar schnell, aber so schnell nun auch wieder nicht.
Chill mal, Frau Freitag
Das Buch zum Blog.
Ich liebe den (das?) Blog, und ich liebe das Buch.
Der Alltag in einer Problemklasse wird von einer Leherin auf amüsante Weise beschrieben.
Kurzbeschreibung
»Hitler hat die Mauer gebaut«, glauben Abdul und Ronnie. Esra stylt sich im Disco-Islam: rosa oder türkis mit Glitzer und natürlich Kopftuch. Und Samira, die Klassenqueen, kann sich keine Sekunde von ihrem Handy trennen und hält hyperaktive Siebtklässler in Schach. An Frau Freitags Schule geht es immer voll ab. Ihr Alltag als Lehrerin ist absurd-komische Realsatire – verrückt, anrührend und vor allem sehr lustig. Aber Frau Freitag findet: Ich habe den schönsten Beruf der Welt.
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Man merkt jedem Wort an, dass Frau Freitag ihre Schüler mag, auch wenn sie ihr den letzten Nerv rauben und sie an den Rand der Verzweiflung treiben.
Sie schreibt voller Respekt und Anteilnahme, sieht immer das Gute, übersieht aber nicht naiv die Probleme.
Die Schüler sind wie sie sind, und sie nimmt sie so wie sie sind, sowohl was ihr Verhalten als auch was ihre schulischen Leistungen betrifft.
Traurig
Montag, 04 Jul 2011 um 11:07Nicht angucken, wenn ihr in depressiver Stimmung seid, es ist wirklich zum Heulen.
Ein paar Fotos einer Mutter mit ihrem Kind.
Unsichtbares Bücherregal
Montag, 04 Jul 2011 um 10:18Die Idee ist originell, aber ein Buch zerstören? Never!
Fratzenbuch
Freitag, 01 Jul 2011 um 19:22Ich bin jetzt auch auf die dunkle Seite der Macht gewechselt und habe mir dort einen Account eingerichtet.
Mein Name ist Susanne Sto Helit.
Bisher bringt es mir nicht wirklich was, aber es schadet auch nicht.
Blogroll Mai
Donnerstag, 30 Jun 2011 um 15:28Momentan lese ich gerne den Blog einer Freundin. Darf ich sie Freundin nennen?
Da er passwortgeschützt ist bringt der Link nichts, ich wollte ihn nur erwähnen.
Momentan lese ich… 05
Donnerstag, 30 Jun 2011 um 14:35Batman kann nicht fliegen von David Hines.
Gekauft habe ich es, weil es nur einen Euro kostete und mich der Titel ansprach.
Zum Klappentext:
Verschwinden aus diesem Kaff. Einfach abheben und wegfliegen wie Batman. Weg von der Mutter, die an einem Tag ein toller Kumpel ist und am nächsten Tag mit irgendwelchen Typen durchbrennt und den Geburtstag ihres Sohnes vergisst. Weg von den Streitereien mit den Großeltern, der Tante, der Polizei. Das ist Davids Traum. Doch der Realität kann er nicht entfliehen, sie ist stärker als seine Phantasie.
Manchmal ist das Leben richtig mies. Weil David sich trotzdem nicht unterkriegen lässt, macht seine Geschichte Mut.
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Die Beschreibung finde ich fast zu optimistisch.
Davids Mutter ist Prostituierte, wird von Freiern zusammengeschlagen und findet den Absprung nicht, die Großeltern sind auch keine Hilfe, und er selber rutscht immer weiter ab.
Es ist ein Jugendbuch, das merkt man am Stil, aber für die kurze Lektüre zwischendurch kann ich es empfehlen.
Flaschentraining
Mittwoch, 29 Jun 2011 um 23:14Unser Training macht Fortschritte.
Gestern ist mein Baby zu ner Flasche gegangen, hat daran geschnuppert und ist dann ganz selbstverständlich daran vorbei. Es wird, es wird.
Ab in den Urlaub VII
Sonntag, 26 Jun 2011 um 12:02Urlaub ist
Mal woanders sein
Neue Dinge ausprobieren
Sich überraschen zu lassen
Das Bedürfnis, einen Kurs im Einfangen von Kälbern zu belegen, um die Erkenntnisse am Kind umzusetzen
Einen Schalldämpfer gegen Kindergeschrei erfinden
Mitten in der Nacht das Zimmer umstellen damit das Kind schlafen kann
Begeistert zuschauen wie viel Spaß sie im Wasser hat
Urlaub ist nicht
Erholung
Ruhe
Entspannung
Unterm Strich war der Urlaub aber trotzdem schön und durchaus erfolgreich.
Kein übergeben die ganze Woche über, jeden Tag einmal fast, aber wir haben immer die Kurve gekriegt.
Das Nasenspray blieb im Koffer.
Sie hat einigermaßen geschlafen, nur in zwei Nächten gab es Geschrei.
Und ich erinnere mich an viele schöne Momente.
Ab in den Urlaub VI
Samstag, 25 Jun 2011 um 15:31Wir sind auf der Heimreise. Bald ist es geschafft.
Lange Autofahrten sind anstrengend, noch dazu, wenn der DVD-Player nicht mehr will.
Die letzte Stunde müssen wir wohl mit einem müden und daher jaulendem Kind leben. Es miaut und brummt und quietscht die ganze Zeit unterbrochen von Barbarick – Barbatrick.
Na ja, mit dem Mögen der Barbapapas beweist sie zumindest Geschmack.
Die Woche war anstrengend, aber wir wussten vorher, dass wir hinterher urlaubsreif sind.
Erholen können wir uns nächste Woche.
Immerhin gab es keine größeren Katastrophen, alle hatten zwischendurch Spaß, und mein Tinnitus ist bestimmt bald wieder weg, genauso wie mein rauher Hals vom immer wieder “Filou nicht am Schwanz ziehen, an den Ohren auch nicht, lass Tina in Ruhe, runter von der Strasse, nicht weglaufen, kommst du bitte her, hörst du bitte zu, ich rede mit dir, Finger weg von den Sachen, die gehören uns nicht, schrei nicht so, gehst du mit dem Stock von den Hunden weg, lass den Stock liegen, lass Filou in Ruhe, lass Tina in Ruhe, guckst du bitte nach vorne, geh weg von Filou, hör auf, die Hunde zu ärgern, bleib bitte sitzen, nimm das aus dem Mund, lass den Müll liegen, bleib bei mir, das ist eine Strasse, hör auf zu klettern usw.” sagen. Und zwar alles davon mehrere Dutzend Male am Tag, denn mein Kind macht immer das was ihr durch den Kopf geht, kann sich keine Regel merken und denkt nie vorher nach. Das kann sie nicht, denn der Drang ihren Impulsen nachzugehen ist zu stark.
Zum Glück haben wir die liebsten Hunde der Welt, die den kleinen Menschenwelpen trotzdem mögen.
Ab in den Urlaub V
Freitag, 24 Jun 2011 um 23:16Filou liebt das Wasser, nein, es ist mehr, er ist völlig verrückt danach.
Er wittert es schon von Weitem, er giert danach, und wenn er endlich rennen darf, dann gehts im Affenzahn los.
Ab ins Wasser.
Meer ist ganz besonders toll. So viel Wasser, die Wellen, die Steine, kleine Tiere, Tang.
Vorbeilaufende bleiben stehen, amüsieren sich über seine Begeisterung, genießen die pure Lebensfreude und die Ausdauer, mit der er jede Welle verbellt.
Los werft was, er bettelt und rennt nass und zitternd zu jedem hin, und die Leute werfen Steine, lachen, und er pest wieder ins Meer, findet die Steine natürlich nicht wieder, aber das macht nichts, er hat einen Riesenspaß.
Mit der Show unterhält er den ganzen Strand.
Ihm dabei zuzusehen, nur dafür hat sich der Urlaub schon gelohnt.